{"id":6699,"date":"2020-07-14T11:54:44","date_gmt":"2020-07-14T09:54:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/?p=6699"},"modified":"2024-12-19T08:25:59","modified_gmt":"2024-12-19T06:25:59","slug":"aus-pinot-noir-wird-riesling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/en\/aus-pinot-noir-wird-riesling\/","title":{"rendered":"Aus Pinot Noir wird Riesling"},"content":{"rendered":"<p><b><i>Klingt wie ein Wunder funktioniert aber wirklich. Die Umveredelung einer bestehenden Anlage, eine alte Technik, die urspr\u00fcnglich aus dem Obstbau stammt. In unserem Fall m\u00f6chten wir Riesling auf alte Pinot Noir Reben aufpfropfen, doch wie funktioniert das eigentlich?<\/i><\/b><\/p>\n<p>Bei der Umveredelung wird auf eine bestehende Rebe eine andere Rebsorte \u201eeingesetzt\u201c und w\u00e4chst durch die richtige Pflege an. So kann innerhalb eines Jahres die Rebsorte ver\u00e4ndert und die Rebanlage erhalten werden. Man hat zwar ein Jahr Ertragsausfall, kann daf\u00fcr aber die alten Reben erhalten, die bei bestimmten Rebsorten deutlich bessere Qualit\u00e4ten bringen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr braucht es die richtigen Fachleute, denn dieses Prozedere ist wie eine Operation am offenen Herzen. Nur erfahrene Fachleute beherrschen das.<\/p>\n<p>Der eigentliche Umveredelungsprozess kann am besten in Bildern beschrieben werden.<\/p>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-6699-1\" width=\"640\" height=\"352\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.42.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.42.mp4\">https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.42.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<div style=\"width: 640px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-6699-2\" width=\"640\" height=\"352\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.28.mp4?_=2\" \/><a href=\"https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.28.mp4\">https:\/\/www.weingut-steininger.at\/wp-content\/uploads\/2020-07-04-08.56.28.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Bei den zu Rebst\u00f6cke wurde die Rinde im mittleren Stammbereich vorsichtig entfernt, um die richtige Stelle zu finden zum Einsetzen des Auges zu finden. Dazu wird durch einen T-Schnitt die innere, intakte Rinde am Rebstock vorsichtig aufgeschnitten.<\/p>\n<p>Hier wird dann das vorbereitete Auge eingesetzt, leicht angedr\u00fcckt und anschlie\u00dfend mit einem Band umwickelt. Anschlie\u00dfend wird direkt unterhalb des eingesetzten Auges einer kleiner Schnitt in die Rinde gemacht um die Leitbahnen etwas zu st\u00f6ren. Das ist n\u00f6tig um die enorme Saugkraft einer Weinpflanze an dieser Stelle zu unterbinden, um die kontinuierliche Versorgung des neuen Auges zu gew\u00e4hrleisten. Hier kann nun ein Trieb heranwachsen, der n\u00e4chstes Jahr schon die ersten Triebe mit Trauben entwickeln kann.<\/p>\n<p>Ein bis zwei Tage nach der Veredelung muss die Laubwand der alten Rebsorte auf einen saftziehenden Trieb reduziert werden. Dadurch richtet der Weinstock seine Aufmerksamkeit auf das neu eingesetzte Auge. In diesem Stadium muss auch bew\u00e4ssert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klingt wie ein Wunder funktioniert aber wirklich. Die Umveredelung einer bestehenden Anlage, eine alte Technik, die urspr\u00fcnglich aus dem Obstbau stammt. 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